Eigentlich passt es: Lebendigkeit entsteht, wenn du machst, was dir wichtig ist.
Wahrnehmen
Verständnis zeigen
Handeln
Machst du dir ständig Sorgen oder grübelst über Vergangenes? Wenn du einschlafen willst, machst du das Licht aus, vielleicht noch nen Ritual. Denn kontrollieren kannst du es nicht. Wenn du stattdessen hängen bleibst, am Handy oder am Tag, schläfst du nicht ein. Genauso ist es mit dem Leben.

Du bist hier richtig
...wenn nicht klar ist, was nicht stimmt, weil eigentlich alles passt. Der Job läuft, das Umfeld stimmt, es gibt nichts, worüber du dich ernsthaft beschweren könntest. Trotzdem ist dir klar, dass etwas fehlt, ohne dass du sagen könntest, was. Du funktionierst gut. Von außen fällt niemandem etwas auf und genau das macht es so schwer greifbar. Du hast auch schon viel nachgedacht und verstanden. Nur ändert das nichts. Ich unterstütze dich dabei loszulegen. Lebendig wird es, wenn du machst, was dir wichtig ist. Manchmal ist es eben nicht das, worauf du gerade Lust hast.
Inneres Erleben
Alltägliches, Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen dürfen da sein, ohne dich vom Weg abzubringen. Dafür brauchst du Übung darin, mit Gefühlen zu sein. Ansonsten machst du sie schnell zum Problem. Und das sind sie nicht.
Kennst du das auch?
Du weißt, was zu tun wäre. Du machst es trotzdem nicht.
Es ist nicht zu viel Arbeit. Es ist zu viel gleichzeitig.
Dein Kopf ist schneller als der Rest von dir.
Du hast schon einige Systeme ausprobiert. Keins hat lange gehalten.
Das ist kein Fehler, sondern eine Frage der Dosis.
Analogie: Garten
Stell dir vor, du bist ein Gärtner und deine Gedanken und Gefühle sind wie Wasser aus einem Gartenschlauch. Wie kannst du für die richtige Menge Wasser sorgen? Wie viel du gießt, entscheidest du von Mal zu Mal, wenn du die Kanne in die Hand nimmst.
Zu wenig Wasser: Wüste. Es wächst nichts. (= vermeiden, wegdrücken, nicht hinschauen)
Zu viel Wasser: Sumpf. Schönes wächst hier auch nicht. (= grübeln, sich Sorgen machen, immer wieder und wieder)
Genug, aber nicht zu viel Wasser: Es blüht. Du lebst, erlebst, agierst. Du bist lebendig.
Die AVA-Methode: Drei Schritte
1. Wahrnehmen. Da ist ein Gedanke. Da ist ein Gefühl. Es ist real.
2. Verständnis zeigen. Es darf da sein. Du musst es weder wegdiskutieren noch dran hängenbleiben.
3. Handeln. Und dann machst du das, was dran ist.
Und so kann das im Alltag klingen...
1. Okay, da ist Traurigkeit.
2. Sie darf da sein. Traurigkeit gehört zu mir und meinem Leben.
3. Und jetzt das, was eh dran ist. Den nächsten kleinen Schritt.
Diese drei Schritte Acknowledge, Validate, Act gehen auf die AVA-Methode von Nick Wignall zurück: Er unterrichtet AVA in der Friendly Mind School und sendet wöchentlich den Newsletter "The Friendly Mind".